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Simon Celentano stellt sich vor

Was macht eigentlich..?

Etwa 150 Mitarbeitende des Lernstudios tragen mit ihrem Einsatz täglich dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler ihr Lernpotential voll entfalten und die gesetzten Ziele erreichen können.

Simon Celentano tut dies gleich an zwei Tagesschulstandorten: In Zürich und Winterthur. Als Fachlehrer unterrichtet er seine Schülerinnen und Schüler in Natur und Technik sowie Geografie. Und das mit Leib und Seele. Was ihn antreibt, verrät er uns im Interview.

Astrid Marquardt (AMa): Simon, wie bist du zum Lehrberuf gekommen?

Simon Celentano (SC): Nach meinem Geografie-Studium wollte ich eigentlich in der Forschung tätig werden. In einem Vikariat habe ich aber entdeckt, dass mir das Unterrichten grosse Freude macht. Ausserdem arbeite ich gerne mit Jugendlichen zusammen. Und das ist sehr viel spannender als reine Forschung, die nun mal sehr theoretisch ist. Ach ja, für eine Bank habe ich auch mal gearbeitet.

AMa: Für eine Bank? Das ist ja spannend – erzählst du mir mehr?

SC: Ja, für eine Grossbank in Zürich. Insofern kenne ich auch die Ansprüche, die an unsere Schülerinnen und Schüler gestellt werden, wenn diese einem solchen Berufswunsch nachgehen wollen. Was muss man mitbringen, wie muss man sich verhalten? Das versuche ich ihnen mitzugeben.

AMa: Und wie sieht eine typische Schulstunde bei dir aus?

SC: Hmm, also zuerst gebe ich einen Auftrag, lasse dann die Kids arbeiten und ich surfe derweil im Internet (lacht). Nein – Scherz. Am Liebsten starte in mit einem spannenden Einstieg, einer Frage oder einem aktuellen Thema, mit Etwas, dass die Schülerinnen und Schüler berührt. Ich unterrichte zwar gerne frontal, aber es ist mir wichtig, dass es vielseitig und methodenreich ist. Wir gehen auch ab und zu raus in die Natur und arbeiten mit den Händen. Flexibilität ist mir wichtig – aber im Fokus steht für mich wirklich meine Klasse zu begeistern und zu motivieren.

AMa: Arbeitet ihr auch mit den neuen Medien?

SC: Auf jeden Fall. Regelmässig wird am Computer gearbeitet oder Fragen zu einem Filmausschnitt sollen beantwortet werden. Im Fach Natur und Technik führen die Jugendlichen und ich aber auch viele Experimente und Versuche durch. Dadurch entdecken die Kinder das Lernen als aufregend.

AMa: Welchen Herausforderungen siehst du dich im Beruf gegenüber?

SC: Nun, als Lehrer versuche ich allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Bei unterschiedlichen Bedürfnissen kann das manchmal eine Herausforderung sein. Dann frage ich mich, wie ich es schaffen kann, die verschiedenen Charaktere und Lerntypen gleich gut zu motivieren und zu fördern?

AMa: Das klingt nach viel Arbeitsaufwand, wie erlebst du das?

SC: Das schon, aber genauso wie es mir wichtig ist, dass sich meine Lernenden entwickeln, reflektiere ich gern meine eigene Arbeit und gestalte meinen Unterricht entsprechend regelmässig neu. Mein Ziel ist es, dass ich den hohen Ansprüchen an mich selbst, meinem Team und natürlich dem Lernstudio gerecht werde. Darum mache ich das gern. Meine Philosophie ist, dass ich versuche das Positive jedes einzelnen Kindes in den Vordergrund zu stellen. Jede und jeder kann mit einer motivierten, positiven Einstellung etwas erreichen. Vor allem bei Jugendlichen finde ich diese Einstellung sehr wichtig. Hier bewirkt schon Kleines viel Grosses.

AMa: Und was gefällt dir an deiner Arbeit im Lernstudio besonders gut?

SC: An anderen Schulen sind die Klassen sehr viel grösser und es gibt mehr Heterogenität. Es ist anspruchsvoll allen Lernenden gerecht zu werden. Ich finde, es ist ein grosser Vorteil, dass das Lernstudio seinen Schülerinnen und Schülern hier einen stärker strukturierten Unterricht mit Fachlehrpersonen ermöglichen kann. Da bleibt mehr Zeit für die wichtigen Dinge.

AMa: Was begeistert dich an deiner Arbeit besonders?

SC: Wenn mir ein Schüler sagt: «Ich will auch Geograf werden!» (lacht). Ja wirklich. Wenn ich meine Schülerinnen und Schüler begeistern kann und sie von meinem Unterricht profitieren, finde ich das toll. Die Unterstützung der Schulleitung und vom ganzen Lernstudio Team helfen mir dabei. Aber auch Komplimente der Eltern sind immer schön. Dann merke ich, ich mache es richtig.

AMa: Simon, Danke für das spannende Interview mit dir.

Eine ganz besondere Schulstunde mit Simon Celentano können Sie sich hier ansehen.

Dieses Interview ist Teil der Newsletter-Serie «Was macht eigentlich..?». Regelmässig stellen wir Ihnen unsere erfahrenen Bildungsexperten aus dem Lernstudio vor – melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an.