Kauderwelsch: M wie Metakognition

Das Lernstudio-Bildungslexikon

Metakognition. Was für ein Begriff!? Im Allgemeinen ist damit die Auseinandersetzung mit den eigenen geistigen Prozessen gemeint. Also das Denken oder Wissen über das eigene Denken oder Wissen. Wer sich bewusst mit den eigenen Denkprozessen auseinandersetzt, kann Kontrolle übernehmen und das eigene Lernen aktiv steuern.

Metakognition spielt eine entscheidende Rolle für das erfolgreiche Lernen und ist sowohl für Lernende als auch für Lehrende wichtig. Es ermöglicht Schülerinnen und Schülern, Strategien zum Lösen von Problemen zu entwickeln, aktiv anzuwenden und bei Bedarf den individuellen Bedürfnissen anzupassen. Aktivitäten wie die Planung der Herangehensweise an eine bestimmte Aufgabe, die Überwachung des Verständnisses und die Bewertung des Fortschritts bei der Erfüllung einer Aufgabe sind Tätigkeiten von metakognitiver Natur.

Kurz: Sich Lernstrategien aneignen, sie anwenden, deren Erfolg reflektieren, die Strategien anpassen oder verbessern. Metakognition hilft Kindern vor allem beim eigenständigen Lernen und macht sie unabhängiger. Und wer effizienter lernt, hat erfahrungsgemäss mehr Zeit für die Erholung danach. Und darüber freuen sich nicht nur Schülerinnen und Schüler.

Es geht also darum, wie gut man darin ist, über das eigene Denken nachzudenken. Im Lernstudio sagen wir dazu: «Lernen, wie man lernt.» In unseren Tagesschulen sind Arbeits- und Lerntechniken fester Bestandteil des täglichen Unterrichts. Unsere erfahrenen Lehrpersonen sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler sich damit vertraut machen und diese selbstständig anwenden.

Übrigens: Auch in unseren «Arbeits- und Lerntechnik»-Kursen unterstützen wir Jugendliche genau in diesem Prozess. Interessiert? Hier erfahren Sie mehr – aktuelle Kursdaten inklusive.