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Schul-Kauderwelsch: Binnendifferenzierung

Das Lernstudio-Bildungslexikon

 

Oft hat man es als Eltern schon stressig genug. Wenn dann in der Kommunikation mit der Schule oder einem Pädagogen ein unbekannter Fachbegriff fällt, versteht man oft nur Bahnhof. In unserem kleinen Lernstudio-Bildungslexikon möchten wir dieses Schul-Kauderwelsch entwirren und erklären Fachbegriffe. Kurz, knackig und klar. Damit Sie den Durchblick haben.

 

Diesmal der Buchstabe B und der Begriff Binnendifferenzierung:

Das innerhalb einer Lerngruppe unterschiedliche Lernniveaus und Bildungshintergründe vorhanden sind, ist ja durchaus nicht Aussergewöhnliches. Der Begriff «Binnendifferenzierung» bedeutet nun, dass alle Gruppenmitglieder einer solchen durchmischte Lerngruppe individuell vom Unterricht profitieren. Das heisst, der Unterricht wird so gestaltet, dass alle Lernenden ihre individuellen Stärken gewinnbringend einsetzen und sich in ihren individuellen schwächeren Bereichen weiterentwickeln können. Ganz entsprechend dem Lernstudio-Leitsatz «Stärken stärken, Schwächen schwächen». Ein lernschwächeres Kind profitiert also von einem binnendifferenzierten Unterricht genauso wie ein lernstarkes Kind. Es gibt viele verschiedene didaktische Methoden und Settings für binnendifferenzierten Unterricht. Sehr bekannt sind Projekt- und Gruppenarbeiten oder fächerübergreifender Unterricht. Oft erleben die Schülerinnen und Schüler in einem so gestalteten Unterricht Erfolgserlebnisse, machen Fortschritte in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und lernen selbstständig und eigenverantwortlich zu handeln.