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Erfolgreiche Gymi-Aufnahmeprüfungen 2020

Einblick in die Erfolgsquoten

22.06.2020

Fast wären die diesjährigen Aufnahmeprüfungen für die Mittelschulen und Gymnasien wegen der Corona-Pandemie ins Wasser gefallen. Knapp vor dem schweizweiten Lockdown fanden sie am Montag, 9. März doch noch statt. Über 7800 Jugendliche traten an, einen Platz an einem der begehrten Lang- oder Kurzgymnasien des Kantons Zürich zu ergattern. Das Besondere in diesem Jahr: Wegen des Corona-Virus wurde auf die mündlichen Nachprüfungen verzichtet. Jene Schülerinnen und Schüler, welche unter normalen Umständen noch zur mündlichen Prüfung hätten antreten müssen, dürfen ausnahmsweise ohne Nachprüfung ans Gymi.

Kantonale Erfolgsquoten im Überblick
Jedes Jahr geht den Aufnahmeprüfungen fürs Gymnasium und die Mittelschulen eine lange und intensive Zeit des Lernens voraus. Die eben veröffentlichten Ergebnisse der Zürcher Bildungsdirektion zu den Zentralen Aufnahmeprüfungen für das Lang- und Kurzgymnasium zeigen: Der Ansturm auf die Mittelschulen ist weiterhin ungebremst und gegenüber 2019 wiederum gestiegen.

Auszug aus der offiziellen Medienmitteilung der Bildungsdirektion des Kantons Zürich:

Langgymnasium (ab 6. Primarklasse)
4289 Schülerinnen und Schüler traten zur Zentralen Aufnahmeprüfung (ZAP) für das Langgymnasium an (2019: 4212). Davon bestanden 2219 Sechstklässlerinnen und Sechstklässler die Prüfung (2019: 2118), und 2190 haben sich entschieden, ins Langgymnasium einzutreten (2019: 2118). Das sind 51 Prozent der Geprüften (2019: 50,3 Prozent).

Kurzgymnasium (1. und 2. Sekundarstufe)
Für das Kurzgymnasium nahmen 3581 Jugendliche an der Prüfung teil (2019: 3492). Den Übertritt schafften 1660 Jugendliche (2019: 1520). Aus der Sekundarschule B haben 2 der 60 angemeldeten Schülerinnen und Schülern die Aufnahmeprüfung bestanden (2019: 2 von 66). Von denjenigen Jugendlichen, welche die Prüfung bestanden haben, werden im Sommer 1424 ins Kurzgymnasium eintreten (2019:1386). Das sind 39,8 Prozent der Geprüften (2019: 39,7 Prozent).

Erfolgreiche Probezeit-Semester
Am Langgymnasium sowie am Kurzgymnasium stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler, welche die Probezeit bestanden haben, erneut an. Am Langgymnasium haben im aktuellen Schuljahr 1893 Schülerinnen und Schüler die Probezeit bestanden (2018/19: 1875; 2017/18: 1822), am Kurzgymnasium waren es 1227 Schülerinnen und Schüler (2018/19: 1212; 2017/18: 1147).

Damit liegt der Anteil der Schülerinnen und Schüler, welche die Probezeit bestanden haben, im Langgymnasium bei 90,3 Prozent (2018/19: 89,5 Prozent, 2017/18: 89,1 Prozent) und im Kurzgymnasium bei 84,9 Prozent (2018/19: 83,2 Prozent, 2017/18: 82,0 Prozent).

 

Grosser Andrang, strenge Aufnahmekriterien
Die Anmeldezahlen an die Zentrale Aufnahmeprüfung steigen jährlich konstant an (2017: 7‘359 / 2018: 7‘620 / 2019: 7‘704 / 2020: 7870). Die Aufnahmekriterien, die darüber entscheiden, welche Schülerin bzw. welcher Schüler an eines der Gymnasien aufgenommen wird, sind darum äusserst streng. Zirka jedes zweite Kind verfehlt die Prüfungs- und Zulassungskriterien in diesem Auslese-Prozess.

Zielgerichtete Vorbereitung mit dem Lernstudio
Die Erfolgsquoten des Lernstudios zeigen es: Wer den direkten Weg ans Gymi gehen möchte, für den zahlt sich eine frühe Vorsorge, bereits in der Primar- und Sekundarstufe, aus.

Die umfassendste Unterstützung bieten dabei sicherlich unsere beiden Tagesschulen in Zürich und Winterthur. Hier übt Ihre Tochter oder Ihr Sohn nicht nur für das Bestehen der Gymiprüfung, sondern wie sie/er langfristig erfolgreich und zufrieden in Schule und Berufsleben wird.

Aber auch unsere beliebten, modular entwickelten Prüfungsvorbereitungskurse erfreuen sich jährlich grosser Beliebtheit und bringen die Lernenden ihrem Ziel einen grossen Schritt näher. In jedem Fall lohnt sich die Investition «Bildung».

Unsere Erfolgsquoten der letzten Jahre:

Das Lernstudio begleitet Eltern und Kinder auf ihrem Weg zur Aufnahmeprüfung nicht nur mit erfahrenen Lehrpersonen und eigens entwickelten Lehrmitteln, sondern auch mit einer individuellen Beratung. In den kleinen Klassen profitieren die Jugendlichen von einer zielgerichteten Förderung und erhalten neue Impulse, die zum eigenständigen Lernen anregen und zu schulischen Erfolgserlebnissen führen.

Einem frühen Ausscheiden nach der Probezeit im Langgymnasium kann mit der richtigen Vorbereitung im Vorkurs Probezeit vorgebeugt werden.

Im zweiten Anlauf zum Erfolg
Was wir in unseren Beratungsgesprächen immer wieder betonen: Ein negativer Zulassungsbescheid bedeutet nicht zwangsläufig das «Aus» fürs Gymnasium. Gerade im durchlässigen Schweizer Bildungssystem. Wenn der Sprung ans Langgymnasium nicht geklappt hat oder die Probezeit des ersten Gymi-Semesters nicht bestanden wurde, kann ein zweiter (oder sogar dritter), gut geplanter, Anlauf zum Ziel führen.

Auch die Mittelschulen, wie die BMS, HMS, IMS oder FMS, sind valable Alternativen zum Gymnasium und ermöglichen das Einschlagen eines spezifischen Bildungsweges. Sehr beliebt ist auch die Kombination einer Berufslehre mit der BMS, bei welcher nach drei oder vier Jahren die Berufsmaturität erlangt werden kann. Nach einem zusätzlichen Passerellenjahr ist damit das Studium an einer universitären Hochschule (Uni, ETH) möglich.

Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne individuell und persönlich.